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25. August 2021

„Who cares who cares“ ist das Debüt-Album von Wolfgang Pérez. In den letzten Jahren war er vor allem als Keyboarder der deutschsprachigen Pop-Band Golf beschäftigt. Nun möchte er als Solo-Künstler – unterstützt von einer opulenten Session-Band – die Deutschpop-Welten verlassen. Wolfgang ist als Sohn einer Spanierin ohnehin multilingual aufgewachsen – also von Haus aus Alien.

Photo © Frederike Wetzels


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20. August 2021

LIONLION ist eine Indierock-Band um die beiden eineiigen Zwillingsbrüder Michael & Matthias Rückert. Ihre Soundwelt erinnert auf ganz eigene Art und Weise an die eingängigen Melodien Keanes, den Charme Notwists, den Bombast von Muse und den Drive von Mutemath. LIONLION finden damit die goldene Mitte zwischen Poesie und Sachlichkeit, Bewegung und Stillstand, großen Gesten und leisen Nuancen. Schnoddriger Britpop der Jahrtausendwende streift sphärische James-Bond-Filmmusik, Sgt. Pepper grüßt freudig die Klangsphären Pink Floyds und alles endet sanft in brachial melancholischer Zuversicht am Fender Rhodes.

Photo © Selina Sievers


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3. August 2021

Ihr Sound ist durchzogen von atmosphärischen Synth Waves gepaart mit groovigen Baselines und eingängigen Schlagzeugbeats, die durch organische Percussion Elemente verfeinert werden. Dazu kommen die emotionalen Akkorde und die Stimme von Joscha mit ihrem sanften, ehrlichen Klang. Es entsteht ein unverkennbarer Sound mit hohem Wiedererkennungswert. Zimmer90 ist verträumt, vibey und vor allem fühlbar – genau das macht sie besonders und lässt sie im Electro-Indie-Pop Kosmos herausstechen.

Anfang 2020 releasen sie ihre erste Single “Movin’”, welche im ersten Jahr bereits über eine halbe Millionen Streams generierte, und beweisen damit, dass der Zimmer90-Sound funkioniert. Nach zwei weiteren selbstproduzierten Singles erschien im April 2021 die Debüt EP “Fall Back” produziert von Mario Simic, welcher bereits mit Größen wie Mavi Phoenix, Fil Bo Riva und BRUCKNER zusammenarbeitete. Das angesehene Label Kitsuné aus Paris, bei dem unter anderem Phoenix, Parcels und Two Door Cinema Club untergebracht sind, wurde bereits aufmerksam auf die Band und veröffentlichte von Zimmer90 als featured artist die Single “Fall Back” der EP.

Photo © Zimmer90


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3. August 2021

Vaovao – Sechs Buchstaben einer Reise durch Synthesizer-Klänge und Soundcollagen, unterstützt von fragmentarischen Violinen, treibenden Beats und einem unterkühlt wirkenden Gesang. Die Musik Vaovaos bedient sich an verschiedensten Elementen der jüngeren Geschichte der Popmusik, reflektiert bzw. zitiert diese, verbleibt aufgrund von Neukombinationen jedoch stets mehr als ein reines Retro-Phänomen. Die Zeilen der deutschsprachigen Texte sind mitunter dadaistisch, sie sind Fragmente von Erzählungen und Bewegungen, literarischen Schwingungen und Vibrationen, die herausfordern. Sound und Text bewegen sich in musikalischen und lyrischen Spektren, statt in abgesteckten Mustern. Die Musik schwimmt sich frei, anstatt sich abzugrenzen. Und zugleich höhlt sie sich nicht aus, sie bleibt dicht und einnehmend. Das hier ist keine Reise auf dem Weg zu einem Ziel. Das Ziel ist die Reise. Eine Reise, die gerade erst beginnt.

Photo © Anna Jaissle


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3. August 2021

2020 gegründet, ist SCHORL3 ein noch brandneues Projekt, das die Kinderschuhe bereits ausgezogen hat. Die Band besteht aus drei Hamburger Jungs: dem Singer und Songwriter LMO und den Produzenten Hans & Hans.

Der Sound ist dem Genre IndiePop zuzuordnen, mit starken Einflüssen aus Funk, Disco und HipHop, und wurde von der Band selbst Sprudelpop getauft. Ästhetisch bezieht sich die Gruppe stark auf vergangene Epochen und kombiniert verschiedenste Stile zu einem eigenen. Gemeinsam mit einem Team von jungen Kreativen aus ganz Deutschland gelingt es, ein unverwechselbares Gesamtprodukt zu schaffen, da Klang, Stil sowie Attitüde und Marke sich sowohl vom deutschen MainstreamPop als auch vom zeitgenössischen IndiePop abheben.

Stampfende Rhythmen, mehrstimmiger Gesang, die Kombination aus analogem und digitalem Sound und viel Charme sind die Kernkompetenzen der Band. Musikalische Vorbilder sind Bands wie Jamiroquai, Daft Punk und The Neptunes.

Photo © Jonas Klimaschewski


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3. August 2021

Mulay ist eine in Berlin lebende Alternative/R&B Singer-Songwriterin, Produzentin und Künstlerin. Sie startete ihre ersten Bandprojekte als Musikstudentin für Jazz und Pop in den Niederlanden.
Die dabei gemachten Erfahrungen waren Initialzündung für ihren multidisziplinären Ansatz und die fortgesetzte Entdeckungsreise ihrer künstlerischen Selbstverwirklichung.

In einer Welt von flüchtigen Augenblicken möchte Mulay Musik machen, die bleibt. Quelle ihrer Inspiration sind Künstler*innen, die ihren eigenen Weg gegangen sind, wie FKA Twigs, SZA und Sevdaliza. Klangtexturen, lebhafte Bilderwelten, intime Emotionen und unwiderruflich ansteckende Grooves aus einem weiten musikalischen Spektrum befruchten hierbei einander. Mulay formt einen kaleidoskopartigen Downtempo-Sound, der sich an den Schnittstellen zwischen souligem R&B, Trip-Hop, emphatischem Pop und Electronica einfangen lässt.

Photo © Gianna Shamone


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3. August 2021

Macker kriegen Schiss, wenn die Hamburger Rapperin Mariybu das Mic auspackt – und die Bühne brennt, wenn sie ihre Show abliefert. Basslastige Beats, unmissverständliche Ansagen und queerfeministisches Empowerment – alles Marke Mariybu. Mit starker Meinung, progressiven Inhalten und einer kräftigen Stimme trifft sie toxische wie sexistische Dynamiken genau da, wo es weh tun soll. Gleichzeitig beweist die talentierte Künstlerin, dass es im Kampf gegen Patriarchat und Machtgefälle auch Zeit für Pausen, Emotionalität und Verletzlichkeit braucht. Kürzlich beim All Female Rap-Label 365XX gesignt, arbeitet Mariybu gerade an ihrer zweiten EP „BITCHTALK“, die sie am 03. September diesen Jahres releast.

Photo © Mariybu


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3. August 2021

[LEAK] ist ein fünfköpfiges, düsteres, dennoch farbenfrohes, stets wachsames und gestaltwandelndes musikalisches Wesen. Es ernährt sich von Geschichten der Straßen, lang verlorenen Tagebüchern Fremder und Bildern aus fernen Welten. Das Kollektiv kam im Jahr 2017 zur Welt, lernte auf seinen eigenen Füßen zu gehen und begegnet nun den Herausforderungen seines klanglichen Erwachsenwerdens mit Phantasie, Energie und Selbstbewusstsein. [LEAK] erschaffen Klanglandschaften als Orte zum Spazieren und verloren gehen. Wo auch immer die musikalische Reise hingehen mag, wird man eingeladen zu träumen, zu protestieren, zu reflektieren und zu reagieren, zu lachen und zu weinen, zu fallen, aufzuwachen, dem Spektakel beizuwohnen, zu fühlen, zu lauschen und zu tanzen.

Photo © Alexander Hill


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3. August 2021

Ava Vegas‘ Musik klingt wie die Cabrio-Fahrt durch ein Filmset. Rückbank, Nacht, Neonlicht. Vielleicht führt die Fahrt unter freiem Himmel durch den imaginierten Nachbau von Las Vegas, jener Stadt, die ohnehin schon wie der Nachbau all jener Sehnsüchte aussieht, die im Leben doch nur an der Wirklichkeit abprallen können. Unwirklich, trügerisch, gefährlich. Doch zwischen Traum und Wirklichkeit existiert ein Ort, uneindeutig und weit, ein Phantasma, und dieser Ort ist hier zu Musik geworden. Illusion, Vision, Glitzern, Kribbeln. So fliegt in den Stücken von Ava Vegas etwas Glorreiches durch die Nacht, etwas Leuchtendes, sichtbar in einem glitzernden, in Pailletten reflektierendem Licht, gleichzeitig umhüllt von einer unentrinnbaren Dunkelheit.

Photo © Saga Sigurdado


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3. August 2021

Genres sind eine Verschwendung von Zeit und Haltung. Man zählt es zu Indie oder Synth Wave – ich zähle lieber Gründe auf, die meiner Mutter erklären, warum ich Single bin und gegen Angst- und Körperbildprobleme kämpfe. Zu diesem “Melancholic Love Shit” passt einfach alles, was diese Generation zwischen Fieberwahn Dramatik und Egozentrik ausmacht. Trotz oder gerade aufgrund des großen Indie-Backrounds stechen die Songs mit ihrer spezifisch poetischen Note aus der Masse heraus. Let’s dance like a drunk Dad at a Barbecue, Let’s cry like everyones watching, Let’s be RUD(e).

Photo © Elena Rud


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